Erläuterungen
Kolosser 4,2-4 aus dem Urtext erklärt. Hinterher die grammatikalische Begründung
In Kolosser 4, in den Versen 2 bis 4 geht es um anhaltendes, ausdauerndes, quasi unaufhörliches Gebet, im Zusammenhang mit Dankbarkeit und auch mit Wachen im Sinne von Wache halten. Lauter fromme Floskeln, die hier von der Morphologie und vor allem von der Syntax her zusammengebracht werden, um den Sinn besser verstehen zu können. Nach dem Motto: Die ZIEL-sprache muß den Sinn der Quell-Sprache widerspiegeln.
Im ersten Teil des Videos werden diese Verse übersetzt und erläutert.
Im zweiten Teil dann schließt sich die syntaktische Analyse an. Bei diesen Versen taugen alle 8 verschiedenen Möglichkeiten, ein participium conjunctum zu übersetzen, schwerlich, um sinnhaft zu übersetzen. Es handelt sich hier nämlich um ein prädikativ ergänzendes Partizip mit Bezug auf das Subjekt. Klingt kompliziert, ist es vielleicht auch. Wen die Grammatik, die dahinter steckt, nicht so reizt und interessiert, kann sich ja "nur" am ersten Teil des Videos erfreuen! Für die Grammatik-Interessierten ist es dann "weiter hinten" desto spannender, weil alle 8 pc-Übersetzungs-Optionen hier "durchexeziert" und kommentiert werden.
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Schafft Euer Heil = Rettet Euch selbst!? Bewirkt eure eigene Rettung - mit Furcht und Zittern. Wie??
Alle gängigen, vor allem auch die GUTEN, Übersetzungen schreiben in Philipper 2, 12+13: „Schafft euer Heil“, „Bewirkt eure eigene Rettung, Eure Errettung, Eure Erlösung!“ - aber wie soll das gehen? Sollen wir selbst uns kräftig abmühen - auch noch mit Furcht und Zittern, weil es ja um unsere eigene Erlösung geht - also um den KERN des Christentums - ist das tatsächlich „abhängig von unserer eigenen Anstrengung“, - ist DAS gemeint? Steht DAS dort? Und was machen die Gehandicapten, die Kranken, die Schwachen, die nicht mehr können - fallen die durchs Raster?
Wie immer hilft der URTEXT weiter - und hier ein wunderbares „PARADEBEISPIEL“ für das grammatikalische Phänomen des „accusativus graecus“. OHNE das Verständnis von dieser Eigenart des klassischen Griechisch ist man (spätestens) bei den Übersetzungen dieser Verse auf verlorenem Posten und rauft sich die Haare - weil es allen anderen Grundsätzen der Schrift zu widersprechen SCHEINT. Aber - nach dem Video gibt‘s RICHTIG Grund zur FREUDE!
„Alte Sprachen“ - lohnt sich das? Martin Luther zitiert.
Jörg Erb brachte ein Buch heraus im Johannes-Verlag, 1974, und 2007 erschien es in 9. Auflage. Der Titel lautet: „Paul Gerhardt und seine Lieder“ - und was dort auf Seite 17 steht, veröffentlicht dieses Video. Es ERMUTIGT kolossal, „sich“ mit den ALTEN Sprachen zu beschäftigen, fleißig und analytisch. Denn nur SO….. aber hör und lies selbst!
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